Das Label-Label

Das Label-Label

Orientierungshilfe für nachhltiges Einkaufen
Postleitzahl und Ort: 34128 Kassel
Organisation: natureplus e.V.
Jahr der Auszeichnung: 2011



Worum gehts:

Zum nachhaltigen Wandel unserer Wirtschaftsweise gehört das nachhaltige Konsumverhalten der VerbraucherInnen. Es kann Rohstoffauswahl, die Produktionsweise und soziale Qualität von Waren und Herstellern beeinflussen. Für Verbraucher sind die Qualität, Transparenz und Objek-tivität der Produktinformation und schließlich die Komplexität bei der Informationsverarbeitung und -bewertung nicht überschaubar. Gütesiegel können komplexe Produktinformationen ver-dichten oder zu einer Entscheidungshilfe „Empfehlung: ja/nein“ minimieren. Doch es gibt auch zu viele Labels, Verbraucher können ihre Qualität nicht beurteilen. Label, die den Seriositätskriterien entsprechen, sollten ein kleines, eingekringeltes „N“ für „Nachhaltigkeit“ in seinem Zeichen unterbringen zu dürfen, wie es sich schon als Markenzeichen des Rates für Nachhaltige Entwicklung etabliert wurde. Wer nun im Laden steht, weiß durch dieses kleine Adelsprädikat, auf welches Zeichen er oder sie sich verlassen kann.

Wer wir sind:

Bisher wurde das Konzept im Rahmen der Anhörungen zum nachhaltigen Warenkorb des RNE mit Labelvertretern entwickelt. Bei der Jahrestagung wurden einzelne Mitgliedern des RNE und Vertreter von NGO angesprochen. Durch die Vernetzung von natureplus als spezielles Baustoff-label können die relevanten Umweltorganisationen (BUND, Nabu, DNR) erreicht werden. Über deren Mitgliedermedien wer-den etwa 1 Mio. Menschen erreicht.

Was wir erreichen wollen:

Wonach sollen Labels ausgewählt werden? Woran ist ein ehrliches Nachhaltigkeitslabel zu erkennen? Labels sollten von einer möglichst staatlich legitimierten Institution wie dem RNE oder der vzbv geprüft werden. Kriterien sind 1. Unabhängig von Ideologie oder Wirtschaftsinteressen 2. Demokratisch entwickelte Kriterien 3. Transparent, öffentlich 4. wissenschaftliche Prüfungen und Bewertungen 5. Fair, ohne Benachteiligungen Labels, die das erfüllen, sollen einfach erkennbar sein: am N.

Unsere nächsten Schritte:

1. Einbeziehung des RNE und der politisch relevanten Kräfte, wenn ja und ein Committment, (I/2011) dann 2. Ansprache der Labelorganisationen, Konsensbildung unter den Nachhaltigkeitslabels (II/2011) 3. Konzeption der Inhalte (meta-Kriterien) und einer Projekt-task force, Aufgabenteilung (III/2011) 4. Zertifzierung der Leit-Labels (IV/2011) 5. Roll-out über Bundesregierung, Umweltorganisationen und Presse (I/2012)