Es gibt eine Vielzahl spannender und viel versprechender Impulse und Projekte, die den Gedanken der Nachhaltigkeit transportieren. Werkstatt N hat sie ausgezeichnet.
Der Verein GeLa e.V. Fair teilen in Gemeinschaftsläden wurde 2010 gegründet. Ein Gemeinschaftsladen kann ein Umsonstladen, ein Verleihladen, ein sozialer Treffpunkt sein. Gemeinsam ist Ihnen, dass sie die Ideen von einer gerechten Verteilung von Gütern, die in dieser Gesellschaft im Überfluss vorhanden sind, unterstützen. Außerdem sind Gemeischaftsläden Orte des sozialen Austauschs, der Bildung und Vernetzung. Dem Verein gehören bisher der Leihladen Leila, der Berliner Umsonstladen im Bezirk Prenzlauer Berg und der Umsonstladen an der TU Berlin - Ula an. Viele weitere Läden in Berlin und Potsdam unterstützen die Arbeit des Vereins. Wir veranstalten Nichtkommerzielle Märkte, treten bei Tagen der offenen Tür auf und initiieren weitere Gemeinschaftsläden. Unser Konzept wird ständig weiter entwickelt. Die Konzepte "Leihladen und Postölbar (dort gibt es Recyclingmöbel und regionale Getränke)" sowie "Multi-Funktions-Lastenrad" sind die neuesten Entwicklungen.
- Erstes Nichtkommerzielles Frühlingsspektakel durchgeführt // 6.Mai 11 - Erste, überarbeitete Version der Zeitung "Geschenkpapier" veröffentlicht // Juni 11 - Mit-Initiierung einer Schülerfirma "TAU Umsonstladen" an der Grundschule am Beerwinkel, Spandau // August 11 - Konzept erstellt: Leihladen und Post-Öl-Bar - Konzept erstellt: Multi-Funktions-Lastenrad
Mai 2010
11
Mit den Gemeinschaftsläden verfolgen wir ganzheitliche Ansätze, indem wir Orte sozialen Austauschs schaffen, bildungsinitiativ sind, den produktbezogenen Umweltschutz durch Weiterverwendung gebrauchter Materialien sowie eine effiziente Ökonomie der Nutzen-Maximierung fördern. In diesem Sinne stehen uns nachhaltige Einrichtungen wie Selbsthilfewerkstätten, Reparaturbetriebe und websites mit Do-It-Yourself-Anleitungen gedanklich nah.
- den Gedanken der Nicht-Kommerzialität vorleben und per Veranstaltungen, Zeitungsartikeln und eigener Zeitung kommunizieren
Alle Menschen, die sich ein gutes, selbstbestimmtes Leben ohne soziale, ökologische und ökonomische Zumutungen vorstellen können und dabei dafür aktiv werden wollen. Also Alte, Junge, Frauen, Männer, Reiche, Arme, Studierende, Erwerbsarbeitende und Erwerbsarbeitslose, Stiftungen und soziale Träger, gemeinschaftsbasierte Mikroökonomien und Selbstständige.
Ca. 8.000 pro Jahr über Webseite, weitere ca. 2.000 direkt in den Läden.
Aufbau eines Umsonst-Ladens "Ula", Herausgabe einer Zeitung "Geschenkpapier", Teilnahme an Tagen der Offenen Tür im Rahmen der Lokalen Agenda 21, Auszeichnung als Werkstatt N Projekt (Nachhaltigkeitsrat) 2011, Durchführung Nichtkommerzielles Frühlingsfest in Berlin Moabit Mai 2011 und viele beglückte Menschen (Bewusstseinswandel?).
Abholung und Lieferung mit dem Lastenrad anbieten (abhängig von finanzieller Förderung), weitere Dienste wie mobile Ausleihstation mit dem Lastenrad. Aufbau eines Ladens zum gemeinschaftsbasierten Verleih, Austausch und mit Möbeln aus Recycling-Stoffen ("Benutzbare Verkaufsausstellung", vgl. DAS MÖBEL in Wien). Bis Ende des Jahres wollen wir weitere 500 neue Personen erreichen, uns mit Ihnen über faire Nutzungsmodelle austauschen.
- Resilienz-Politik: Stärkung der Bürger_innenmacht in Versorgungsfragen, bessere ideelle und finanzielle Förderung solcher Initiativen - Kommunikation der Selbstverständlichkeit von Geben und Nehmen je nach Bedarf und Bedürfnis ("Beitragen statt tauschen")
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