Es gibt eine Vielzahl spannender und viel versprechender Impulse und Projekte, die den Gedanken der Nachhaltigkeit transportieren. Werkstatt N hat sie ausgezeichnet.
Die Idee für das Projekt entstand aufgrund der Intension zu zeigen, was Heranwachsende zu leisten im Stande sind und wie wichtig hierfür ein Jugendtreff in Wallstadt ist. Es soll exemplarisch veranschaulichen, dass Jugendliche nicht nur durch allgemein bestehende Vorurteile auffallen, sondern, dass sie stattdessen ihre Energie in kreativ aufbauenden Projekten umsetzen können. Für die Praxis bedeutete das: Wildnis in Gartenfläche zu verwandeln, Obst und Gemüse anzupflanzen, eine Kräuterspirale mit Teich zu bauen, diese zu gießen, Unkraut zu jäten und schließlich das Gesäte zu ernten und zu verwerten. Jetzt, wo der Winter vor der Türe steht, muss der Garten wind- und wetterfest gemacht, für Vögel Futterstellen sowie für Igel eine Zuflucht errichtet werden. Durch unser Engagement konnten wir weitere Jugendliche für unsere Idee zu begeistern. Außerdem haben wir festgestellt, dass unser Engagement auf fruchtbaren Boden fiel und auch durch ehrenamtliche Hilfe und Spenden Unterstützung fand.
Januar 2011
Zu Beginn haben sich 2 Jugendliche mit einer Sozialpädagogin zusammengesetzt, um ein Konzept für den Wettbewerb "Ideen-Initiative-Zukunft" (dm-Markt) zu erstellen. Durch ehrenamtliche Hilfe, wie z.B. von der ev. Kirche (Bereitstellung des Grundstücks), der Wallstadter Bürger (Spenden (Gartengeräte, Samen), Tipps und Tricks, etc.) konnte das Projekt in kurzer Zeit umgesetzt werden. Mittlerweile sind es schon 8 Jugendliche, die regelmäßig den Garten pflegen. Weitere kommen unregelmäßigen hinzu.
Soziokulturelle Nachhaltigkeit: Stärkung der Selbstwirksamkeit durch Partizipation, Förderung von Kreativität, Stärkung und Erleben des Gemeinschaftssinns, Verantwortungsübergabe/-übernahme, Stärkung des sozialen Engagements, Gestaltung und Verschönerung des Geländes, sowohl Gründung neuer, als auch Festigung bestehender Beziehungen, Steigerung der Motivation und des Selbstwertgefühls. Ökologische Nachhaltigkeit: Bepflanzung von bisher nicht genutztem, verwildertem Gelände.
Die Grüne Oase ist ein Gemeinschaftsprojekt: Beteiligung der Stadtteilbevölkerung, der Jugendlichen und der Eltern, Generationsübergreifende Kommunikation, Zusammenarbeit (Teichbau)- Gemeinsam Wissen teilen und anvisierte Ziele erreichen. Junge Menschen erleben, wie sie die Gemeinschaft mitgestalten können. Förderung gegenseitiger Toleranz baut Vorurteile beiderseits ab und stärkt die Teamarbeit und die Kommunikation.
Weitere Jugendliche sollen angesprochen werden. Aber vor allem auch die Stadtteilbevölkerung. Dieser soll vor Augen geführt werden, zu was Jugendliche fähig sind und das jene eben nicht nur durch Lärm, Respektlosigkeit, Randale, etc. auffallen. Generell wollen wir demonstrieren, dass Jung und Alt harmonisch zusammenleben können und vor allem auch, dass dabei jeder etwas von jedem lernen kann. Alle Altersgruppen haben wichtiges für die Gemeinschaft beizutragen
ca. 100
Wir haben einen 1. Platz beim Wettbewerb des dm-Markts erlangt (1000€), Kooperationen zwischen den Generationen (haben stattgefunden); Ehrenamtliche Helfer unterstützen das Engagement der Jugendlichen; Steigerung unseres Selbstwertgefühls: WIR sind wichtig; Aufmerksamkeit der und Unterstützung durch die Öffentlichkeit bei unserer Frage nach einem Jugendtreff in unserem Stadtteil; Die Errichtung einer "Wohlfühloase“, die allen Bewohnern des Stadtteils offen steht.
Der Garten muss winterfest gemacht werden; Ein Kompostlager bauen, damit wir unsere eigene Erde verwenden können; Planen was und wo wir im nächsten Frühling anpflanzen werden; Vogelhäuser und Igelbauten aufstellen. Vor allem wollen wir versuchen, weitere Helfer zu finden, d. h. mehr Menschen in unser Projekt mit einzubinden: Kindergartenführungen durch die Oase. Eventuell Vergrößerung der Oase; Gemeinschaftsfeste feiern und von den Generationen und deren Wissen profitieren.
Den Abbau der Vorurteile gegenüber uns Jugendlichen aber auch die Erfahrung vermitteln, dass jeder von jedem aufgrund des respektvollen Umgangs miteinander lernen kann. Zeigen, dass JEDER WAS KANN UND JEDER WICHTIG IST in einer Gesellschaft. Wir wollen ernst genommen werden und auch das Gefühl vermittelt bekommen, dass sich die Gesellschaft für uns und unser Engagement interessiert.
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