Kein Essen für die Tonne

Kein Essen für die Tonne

Kein Essen für die Tonne!
Postleitzahl und Ort: 60320 Frankfurt
Ansprechpartner: Melanie Sundermann
E-Mail: shoutoutloud.ffm@gmail.com
Organisation: ShoutOutLoud e.V.
Jahr der Auszeichnung: 2015


Menschen und unserer Umwelt mit kleinen Projekten helfen, sich selbst zu helfen ist unsere Vision. Mit kleinen Aktionen wollen wir langfristig große Wirkung erzielen – lokal, national und international.
ShoutOutLoud

Worum gehts:

Jährlich werden 1,3 Giga-Tonnen essbare Nahrungsmittel weggeschmis-sen, während über 850 Millionen Menschen an Hunger leiden. Die Lebensmittelverschwendung verursacht einen CO2-Fußabdruck von 3,3 Giga-Tonnen CO2. Somit wird die Lebensmittelverschwendung zum dritt-größten CO2-Emittenten hinter den USA und China. Der Konsum von Oberflächengewässern und Grundwasserressourcen, welches benötigt wird, um diese Massen an verschwendeten Lebensmitteln zu produzieren, beläuft sich auf 250 km³ – dem dreifachen Volumen des Genfer Sees! Das Land, welches benötigt wird, um diese Lebensmittel herzustellen, wird auf 1,4 Milliarden Hektar geschätzt, was ca. ein Drittel der gesamten land-wirtschaftlichen Flächen weltweit ausmacht (Quelle: FAO). ShoutOutLoud engagiert sich dafür, diese immense Verschwendung zu reduzieren. Wir sagen: Unsere LEBENSmittel gehen uns alle an, egal wer wir sind oder woher wir kommen. Dafür engagieren wir uns mit einzelnen Aktionen und Projekten.

Wer wir sind:

ein seit 2013 existierender, gemeinnütziger Verein, der neben der Durchführung eigener Projekte, jeden Menschen – egal welchen Alters oder Herkunft - dazu einlädt, seine Ideen für eine fairere, gesündere und nachhaltigere Welt einzubringen, um sie gemeinsam umzusetzen. Dazu bieten wir die Plattform, das Netzwerk und das passende Werkzeug. Außerdem engagiert sich ShoutOutLoud mit eigenen Programmen und Projekten. Unser Kernthema ist die Verminderung der Lebensmittelverschwendung, welchem wir uns mit dem Programm "Kein Essen für die Tonne" widmen.

Was wir erreichen wollen:

Unser Verhältnis zu unserem täglichen Brot ist aus den Fugen geraten. Wir wollen den Blick aufs große Ganze lenken und das Bewusstsein für unsere täglichen Nahrungsmittel erhöhen. Wir wollen dieses Bewusstsein wieder in die Köpfe der Menschen bringen und somit einen positiven Beitrag für Mensch und Natur leisten, denn wir glauben, dass jeder einzelne helfen kann, diese unglaubliche Verschwendung einzudämmen.

Was wir konkret machen:

Mit unserer Aufkleber-Aktion „Wir machen mit – Kein Essen für die Tonne“ versprechen wir uns, mehr Transparenz in das Ende der Lebensmittelkette zu bringen und das Bewusstsein von Lebensmittelhändlern und Kunden zu erhöhen. Wir organisieren "Waste Watchers"-Kochaktionen mit geretteten Lebensmitteln (solche, die für den Müll bestimmt waren, obgleich sie noch von hoher Qualität sind). Bewusstseinsschaffung für dieses Thema und Integration von verschiedenen (Ess-)Kulturen sind die Hauptziele.

Was wir bereits erreicht haben:

In Frankfurt hängen sie nun schon, ob in Sachsenhausen, in Bornheim, im Bahnhofsviertel oder in Bockenheim – Läden, die sich Mühe geben, ihre Lebensmittelverschwendung zu reduzieren, werden mit unserem Aufkleber „Wir machen mit – Kein Essen für die Tonne“ dafür ausgezeichnet. Insbesondere möchten wir aber die Besitzer von Läden, welche sich bisher nicht um die Vermeidung unnötiger Lebensmittelabfälle bemühen, erreichen. Mit unserer Aktion sollen genau diese Läden angesprochen werden. Auch Kochaktionen wurden bereits erfolgreich und mit viel Spaß am gemeinsamem Schnippeln und Essen durchgeführt. Näheres zu unseren Projekten ist nachzulesen auf: www.shoutoutloud.eu

Unsere nächsten Schritte:

In Planung ist die Ausweitung unserer Projektliste im Rahmen von "Kein Essen für die Tonne" auf das Kursangebot: "SOL-Küche" Nur noch wenige Menschen wissen, wie sie "richtig" mit Lebensmitteln umgehen, wie sie am längsten halten, wann und wo sie wachsen und welche Inhaltsstoffe sie beinhalten. Dieses wertvolle Wissen möchten wir in Koch- und Infokursen entweder an Kinder und Jugendliche, gerne aber auch an Erwachsene vermitteln. Jeder Kurs stellt ein anderes Gemüse in den Mittelpunkt.

Biete:

- Ressourcen, hauptsächlich Denkanstöße, Arbeitskraft und Unterstützung - Wissen über Projektumsetzung und tools zur richtigen Projektgestaltung - Zugang zu Kontakten aus dem Vereinsnetzwerk

Suche:

- engagierte Unterstützung und Mithilfe bei Projekten - Erfahrungen und Fachwissen bezüglich des geplanten Projektes "SOL-Küche" oder im Rahmen unserer anderen Projekte oder Programme (Bsp. "Kein Plastik für die Tonne", Schule für Sahel oder die Osteuropahilfe - neue Mitglieder, die Lust haben sich zu engagieren