Kompetenzzentrum für Nachhaltige Entwicklung von Industrie- und Gewerbegebieten

Kompetenzzentrum für Nachhaltige Entwicklung von Industrie- und Gewerbegebieten

Postleitzahl und Ort: 42119 Wuppertal
Ansprechpartner: Roman Wolf
E-Mail: roman-wolf@zeroemissiongmbh.de
Telefon: 0202/31713170
Organisation: Zero Emission GmbH
Jahr der Auszeichnung: 2013, 2015


Zero Emission bedeutet die Reduktion aller schäd­lichen Nebenwirkungen des Wirt­schaftens, seien es ökologische, ökonomische oder soziale Nebenwirkungen!
Veronika Wolf (Geschäftsführerin Zero Emission GmbH)

Worum gehts:

Ein bedeutendes Handlungsfeld zur Energie- und Ressourceneinsparung sind die auf ca. 9.500 km2 angesiedelten bestehenden Industrie- und Gewerbegebiete (I+G) in Deutschland. Hier existieren in den Handlungsfeldern Energie, Verkehr, Flächennutzung, Gebäude, Wasser, Abfall, Aufenthalts- und soziale Qualität - bisher hohe, ungenutzte Potentiale zur CO2-Reduktion und nachhaltigen Standortoptimierung, die durch unternehmensübergreifende Kooperation genutzt werden können, die bish. Forschungsprojekte belegen dies. Zur weiteren Professionalisierung, Verbreitung und Umsetzung von Gewerbeflächen-Projekten soll ein Kompetenzzentrum aufgebaut werden, das zusammen mit Wirtschaft u. Wissenschaft innovative Technologie und Dienstleistung entwickelt und umsetzt.

Was ist konkret seit der letzten Bewerbung passiert?:

Begleitend zur Erstellung der Masterpläne, wurde mit dem Aufbau von Kooperationsstrukturen in den I+G begonnen und Initiativen gestartet. Inzwischen sind erste überbetriebliche Kooperations-Projekte angelaufen und tragen bereits zur Verbesserung der CO2-Bilanzen und Aufwertung der Standorte bei. Das, vom Kompetenzzentrum betreute, Projekt des UnternehmensNetzwerks Motzener Straße, Berlin wurde als Klimaschutzprojekt des Monats Oktober 2015 der Nationalen Klimaschutzinitiative ausgezeichnet.

Wer wir sind:

In Deutschland gibt es über 50.000 bestehende I+G, an deren Revitalisierung, infrastrukturellen Erneuerung und Schaffung regionaler Wertschöpfungsketten sehr viele Gruppen aus Politik, Kommunen, Wirtschaft, Industrie und Wissenschaft beteiligt sind. Die nachhaltige Entwicklung von I+G bringt direkte Einsparungen von Energie, CO2 und Ressourcen und darüber hinaus indirekt als wertvoller Multiplikator für Umwelt- und Klimaschutz bei allen Beteiligten– bis zu Arbeitnehmern, Besuchern uund Handwerkern

Was wir erreichen wollen:

Eine der schwierigsten Aufgaben ist das Sichtbarmachen von nachhaltigen Verhaltensweisen. Unternehmen sehen ihre Bemühungen zwar als Einsparung auf der Stromrechnung, nach außen bestehen jedoch kaum ‚Belohnungssysteme‘ für nachhaltiges Handeln. In I+G kommen sehr viele Nutzer zusammen, die durch gemeinsames Handeln völlig neue Potenziale erschließen und neue Technologien entwickeln können (z.B. Wärmenetze) – das muss unterstützt und vor allem kommuniziert werden.

Was wir konkret machen:

Mit der Revitalisierung von I+G und Aufbau des Kompetenzzentrums in einem Industriegebiet wollen wir Zeichen setzen für nachhaltige Entwicklung. Dabei legen wir besonderen Wert auf Sichtbarkeit der „nachhaltigen Entwicklung“ als attraktiver Lehr- und Lernort, den wir durch ein sog. „emission o meter“ sichtbar machen, das in Form eines „Barometers“ z.B. die CO2-Einsparung, Verkehrsreduktion, Biotopvermehrung o.ä. öffentlichkeitswirksam im I +G darstellen - aktuell in 6 Gebieten deutschlandweit.

Was wir bereits erreicht haben:

Die unter unserer Leitung durchgeführten Modellprojekte haben die Potentiale einer nachhaltigen Revitalisierung von I + G untersucht und erfasst und gleichzeitig national wie international bekannt gemacht. Mittlerweile fördert das Bundesumweltministerium die Erstellung von Masterplänen für I+G sowie das notw. Management. Das Kompetenzzentrum hat die Erarbeitung der Richtlinie begleitet, die Fördermöglichkeiten bei über 100 Kommunen deutschandweit bekannt gemacht und erstellt inzwischen Masterpläne in 6 Gewerbegebieten für eine ganzheitlich nachhaltige Revitalisierung der Gebiete mit bis zu über 300 ansässigen Unternehmen.

Unsere nächsten Schritte:

Es besteht großer Bedarf an einer exemplarischen Entwicklung einer solchen nachhaltigen Revitalisierung von Industriegebieten. Im nächsten Schritt ist daher die Ansiedlung des Kompetenzzentrums in einem alten Industriegebiet geplant, welches als „Show-Room“ nachhaltig revitalisiert werden soll.

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