Es gibt eine Vielzahl spannender und viel versprechender Impulse und Projekte, die den Gedanken der Nachhaltigkeit transportieren. Werkstatt N hat sie ausgezeichnet.
Die Transition Town Göttingen ist eine Bewegung die sich zum Ziel gesetzt hat, Göttingen und seine Umgebung für die Zukunft positiv zu verändern. In Kenntnis und voller Aufmerksamkeit auf die stetig anwachsenden Umwelt- und Sozialprobleme möchten wir Alternativen für die Gesellschaft bieten. Durch ein Kernteam initiiert, wird in Wirkgruppen unterschiedlichster Ausrichtung (z.B. solidarische Landwirtschaft, Quartiersmanagement, lebensfreundlicher Verkehr) stetig daran gearbeitet, diese Alternativen zu schaffen und zu fördern. Unter Einbeziehung der Einwohner soll an der gemeinsamen Vision, wie Göttingen zukünftig aussehen soll, durch Open Space Veranstaltungen und Workshops gefeilt werden.
Mai 2010
Es gibt das Kernteam aus 8-10 Menschen, dazu die Teilnehmer der verschiedenen Wirkgruppen (wie Solidarische Landwirtschaft mit 50 Interessierten und Aktiven, Facebook mit 70 Fans, der Newsletter vom Blog wird von mehreren 100 Leuten abonniert) und alle Vereine, Organisationen und Initiativen die sich als Partner derselben Idee verschrieben haben.
Peak-oil bzw. Peak-everything zuvorkommen und Resilienz aufbauen; CO2 Emissionen senken; erneuerbare Energiequellen fördern; Solidarische Regionale Landwirtschaft und Ökonomie fördern; Gemeinschaften stärken; Alternative, nachhaltige Lebensweisen bieten und vorleben; Humus aufbauen; Artenvielfalt schützen
Vorträge; Aufführung von Filmen; Bekanntgabe der Veranstaltung in den Medien, Wiki und Blog; Ansprechen von Multiplikatoren wie Kirchengemeinden und Ortsräten; Treffen des Kernteams und der Wirkgruppen zur Planung der nächsten Veranstaltungen sowie nächster Schritte; Gespräche in Kleingruppen im Anschluss an Film und Vortrag; Aufbau von Wirkgruppen; Erstellen einer Liste mit privaten, freigegebenen Obstbäumen in der Stadt; Intensivierung der Vernetzung mit Initiativen; Vereinsgründung, Feiern
Alle Göttinger, die Interesse haben an einer zukunftsfähigen Ausrichtung des eigenen Lebens
Durch Blogs, Filme, Vorträge, Infotische auf Veranstaltungen, Flyer, Themenabende, Zeitungsartikel und Netzwerktätigkeiten sind wir breit aufgestellt und erreichen sehr große Teile von Göttingern und Umgebung.
Gewinner in der Weender DM-Filiale 2011 beim Wettbewerb „Ideen Initiative Zukunft“ und bei der Wahl für den Sonderpreis Belegung des 9. Platzes; Bekanntmachung von alternativen Ansätzen in der Bevölkerung wie CSA ( solidarische Landwirtschaft) oder lebensfreundlicher Verkehr (durch Stadtführungen); Verbreitung von Optimismus gegenüber düsterer Zukunftsaussichten; Ex-Bundespräsident Hort Köhler hat die Transition Town Göttingen als lobenswerte Bürgerbewegung erwähnt beim Weltverkehrsforum 2010
Bildung von weiteren Wirkgruppen; Erstellen einer Liste mit privaten, freigegebenen Obstbäumen in der Stadt; Intensivierung der Vernetzung mit Initiativen; Vereinsgründung; Aufbau eines eigenen Gemeinschaftsgartens und eines Schulgartens; Aufbau einer mobilen Gartengruppen; Recycling Börsen aufbauen (Lernen von Reparaturen aller Art); Workshops für Humusaufbau (Terra Preta, Permakultur); monatliche Veranstaltungen ausbauen.
1) Förderung von Ökolandbau (unbedingt auch regionaler Produkt-Bezug) erweitern 2) Förderung der erneuerbaren Energien ausbauen durch Dialog in Gesellschaft 3) Eingrenzung von künstlicher Bedürfniserweckung (durch Konsum-Werbung)
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